Segelschuhe sind echte Klassiker und in diesem Sommer so angesagt wie schon lange nicht mehr. Vor allem Männer dürfen sich nach Lust und Laune in die leichten Treter stürzen und können sich sicher sein, dass sie damit absolut im Trend liegen.
Seit über 50 Jahren hat sich das Bild der Segelschuhe nicht wirklich verändert, obwohl sie angeblich bereits im Jahr 1935 erfunden wurden. Damals war der Segelfreund Paul Sperry von den bisherigen Segelschuhen mit einer Sohle aus Bast oder gekrepptem Gummi nicht sehr zufrieden, da sie an Deck nur schlechten Halt boten.
Im Winter machte er, so erzählt man sich zumindest, mit seinem Hund einen Spaziergang und entdeckte, dass der Vierbeiner mit seinen Pfoten erstaunlich sicher über das Eis laufen konnte. Er sah genauer hin und erkannte rissähnliche, kleine Vertiefungen.
Zuhause nahm er sich ein Stück Gummi und setzte kleine Schnitte hinein. Es dauerte eine Weile bis er die richtige Anordnung und Tiefe herausfand, doch am Ende waren die ersten Segelschuhe mit Grip geboren. Noch heute zählt die Marke Sperry zu den beliebtesten.
Also, auf in den Sommer!
Der Derby ist der elegante Klassiker unter den Herrenschuhen. Fast jeder Mann hat ihn in seinem Schuhschrank und schätzt ihn als stilsichere Wahl. In Europa zählt er sogar zu den beliebtesten Schuhmodellen überhaupt.
Charakteristisch für den Derby ist seine offene Schnürung, die einen besonders leichten Einstieg ermöglicht. Diese war letztendlich wohl auch der Grund für die Erfindung des Schuhs, denn man sagt, dass der Name auf den britischen Earl der Grafschaft Derby zurückgeht. Ende des 19. Jahrhunderts ließ dieser sich von seinem persönlichen Schuster ein ganz besonderes Modell anfertigen, da er wohl sehr korpulent war und daher nur schwer in seine Stiefel hineinkam.
Dem Schuster gelang dieses Meisterstück und eine ganz neue Form von Schuh war geboren. Die Seitenteile, welche die Schnürung tragen, lagen beim Schaftschnitt auf dem Vorderblatt. Generationen von Männer danken es dem Earl und dem Schuster und so kam der Derby schnell in Mode und hat sich bis heute gehalten.
Heute gilt er als eigenständiges Schuhmodell, dessen Schnitt die Grundlage für viele weitere Modelle bildet.
Ach ja, in den USA heißt der Derby “Gibson”. Nur falls Sie dort mal auf der Suche nach einem passenden Modell sind.
Gerade ist er sowohl bei den Frauen, als auch bei den Männern der totale Trend. Ja, ein wenig exzentrisch kommt er schon daher, der Two Tone Schuh, aber irgendwie hat er etwas…
Two Tone Schuhe gehören zu diesen alten Klassikern, die irgendwie nie richtig verschwinden und auch niemals richtig unmodisch wirken. In ihm kann man auffallen, ohne dabei gleich als übertrieben dargestellt zu werden. Es ist der Schuh eines Gentlemans, der modisch ganz genau weiß, was er will. Er verkörpert das Besondere und das Traditionelle in einem.
Männer tragen den Two Tone Schuh am besten entspannt zu Jeans und Hemd. Beim Anzug muss man schon ein geschickteres Händchen beweisen, denn manche Anzüge wirken in Kombination mit diesen Schuhen ein wenig gewollt oder der Träger sieht aus wie ein Mafia Boss… Zum klassisch schicken Anzug kann man aber im Prinzip nichts falsch machen.
Am besten trägt man den Two Tone in der klassischen Kombination Schwarz und Weiß. Creme- oder Beigetöne wirken schnell spießig.
Ein wunderschöner Schuh, wenn man ihn richtig einzusetzen weiß. Daumen hoch von unserer Seite aus!