Jeder von uns hat es bestimmt schon einmal gesehen: Schuhe, die über eine Stromleitung, eine Ampel oder auch in einen Baum geworfen wurden und nun dort fröhlich vor sich hinbaumeln. Was ganz klein und harmlos anfing, entwickelt sich mittlerweile zu einem echten Trend und ist drauf und dran zum festen Bestandteil jeder Großstadt zu werden.
Shoefiti nennt sich das Phänomen dann und setzt sich, wie sich bereits vermuten lässt, aus den Worten Shoe und Graffiti zusammen.
Ursprünglich kommt dieser Trend aus den USA bzw. aus Schottland. In Schottland hängt man seit Jahrhunderten Schuhe in das Fenster, hinter dem ein Mann gerade seine Unschuld verloren hat. In den USA geht es da schon rabiater zu, denn der Trend leitet sich hier von den banden der Bronx ab. Dort hing man früher einen Schuh an das Haus, wo es Crack zu kaufen gab. Zudem sollte es ein Symbol für ein umgebrachtes Bandenmitglied sein oder als Warnsignal vor der Polizei dienen.
Inzwischen haben die Schuhe allerdings an Bedeutung verloren und sollen einfach neue Akzente ins Stadtbild zaubern. Also, schleunigst die alten Treter in den nächsten Baum hängen!
Wir alle kennen dieses Problem: Da hat man sich die perfekten Schuhe gekauft und will sie nun allen zeigen und am liebsten immer tragen. Doch nach ein paar Schritten kneift es hier und drückt es da, was sehr schmerzhaft sein kann. Okay, die meisten Schuhe muss man erst einmal einlaufen, doch muss das gleich immer so weh tun?
Was kann ich also tun, wenn mein neuer potentieller Lieblingsschuh nicht will wie ich will?
Vor ein paar Tagen haben wir euch ja bereits vom skurrilen Tipp von Christian Louboutin berichtet. Das sollte man nicht tun!
Zunächst kommt es erst einmal auf den Schuh an. Handelt es sich um Lederschuhe, gibt es ein spezielles Dehn-Spray. Damit sprüht man die Schuhe ordentlich ein und zieht sie eine Weile mit zwei Paar Socken an. Danach sind die Schuhe perfekt und sehr bequem. Lederschuhe kann man sich aber auch im Handel dehnen lassen.
Bei allen anderen Schuhen, hilft meist nur die entsprechende Stelle mit Schuh- oder Blasenpflastern abzukleben. Ein alter Haushaltstipp sagt aber auch, dass man die entsprechende Stelle mit Seife abreiben kann. Ob dies hilft, können wir an dieser Stelle leider nicht beurteilen…
Haben Sie Erfahrungen damit? Was sind Ihre besten Tipps bei kneifenden Schuhen?
Keine Frage, Christian Louboutin ist der Schuhgott, doch was er nun der Männerwelt geraten haben soll lässt anderes vermuten.
Der Sänger Mika gab kürzlich in einem Interview bekannt, dass Louboutin ein doch ziemlich merkwürdiges Geheimrezept gegen drückende Schuhe hat. Er rät nämlich allen Männern sich Fleisch in die Spitze des Schuhs zu stopfen, dann tun sie nicht mehr weh.
Das mag ja sein, doch der Nachteil an dem Ganzen ist vor allem, dass die Füße dann noch schneller und grausamer anfangen zu stinken. Bäh!
Ein Tipp, den die Welt nicht braucht und bei dem der Begriff Käsefüße eine ganz neue Bedeutung bekommt… Was man wirklich gegen drückende Schuhe tun kann, erfahren Sie im nächsten Beitrag hier.
Brogues sind Herrenschuhe, die mit einem Lochmuster versehen wurden, das meist vor allem die Nähte oder die Schaftspitze ziert. Die Form des Schuhs ist dabei egal, wobei es zwei unterschiedliche Arten des Broguings gibt, Lyralochung und Rosette.
Die Lyralochung ist die häufigere der beiden Varianten. Hier folgen ke zwei übereinander stehende kleinere Löcher auf ein größeres. Die Rosette geht mehr in die ornamentale Richtung und besteht meist aus großen und kleineren Lochlinien an der Schuhkappe.
Wie viele andere heute stylishe Ausprägungen gehen auch die Brogues auf eine eher praktische Entstehung zurück. Im 18. Jahrhundert stanzten die schottischen und irischen Schäfer kleine Löcher in ihre Schuhe, damit eindringendes Wasser schneller abfließen konnte und die Schuhe schneller trockneten.
Später entdeckte dann der Adel die Schuhe für sich, sie wurden salonfähig und zu einem feinen Merkmal der oberen Gesellschaft. Die Art des Broguings wurde damit auch immer eleganter. Heute gehören Brogues zu den klassischen Schuhen eine Gentlemans.
Auch in der kommenden Saison kann der trendbewusste Schuhliebhaber wieder ein paar Lieblingsstücke getrost behalten und ein paar sollte er lieber einmotten. Was in der Saison Frühjahr/Sommer 2010 top und was flop ist verraten wir Ihnen an dieser Stelle in einer kleinen, aber feinen Übersicht:
Waren in letzter Zeit immer mehr Männerschuhe von der Karree-Form geprägt, so wird diese durch eine schlankere Form abgelöst.
Das Zauberwort in diesem Frühjahr heißt Vintage. Durch spezielle Wasch-, Creme- und Bürsttechniken erhalten die Schuhe einen besonderen Effekt, das verspricht dem Träger einen coolen und vor allem maskulinen Look. In Sachen Sportlichkeit und Alltagsoutfit sollte mann auf Materialien wie Canvas oder Velours setzen.
Auch die Prints und Patches werden, wenn es draußen wärmer wird, auffälliger. In Sachen Farben spielen vor allem Schwarz und Weiß eine große Rolle, die immer mal wieder bei mutigen Exemplaren mit knalligen Neonfarben kontrastreich durchbrochen und aufgepeppt werden.
In Sachen Sneaker kommen alte Trends und Retro-Modelle wieder. Zu den Must-Haves zählen Basketballstiefel im Retro-Look, Docksiders und Skatermodelle.
Da dürfte doch für jeden etwas dabei sein…