
cc by flickr/ _Leon10_
Der Winter setzt nicht nur uns Menschen zu, sondern auch unseren Schuhen, denn sie müssen uns täglich über Schnee und Nässe tragen und auch Streusalz und Split setzen ihnen zu. Wir verraten an dieser Stelle daher ein paar Tipps wie man Lederschuhe nach kleineren Winterschäden schnell und einfach selbst verarzten kann.
Natürlich sollten Lederschuhe immer imprägniert werden. Wer dies jedoch vergessen hat oder die Schutzschicht nicht rechtzeitig erneuert hat, der kann es schon mal mit hässlichen Wasserflecken zu tun bekommen. Auf dunklem Leder lassen sie sich in der regel einfach mit einem feuchten Tuch abwischen. Beim hellem Leder wird die Sache einen Tick aufwendiger:
Hier feuchtet man die Schuhe mit destilliertem Wasser leicht an und trocknet sie dann mit einem Föhn ganz langsam und bei schwacher Hitze. Destilliertes Wasser hilft auch bei Schneerändern. Das Wasser trägt man vorsichtig mit einem Lappen auf und lässt die Schuhe dann langsam trocknen. Bei leichten Kratzern hilft Lederpflege und sorgfältiges Polieren.

cc by flickr/ ninahale
Bereits in den 50er Jahren wurden in der Kleinstadt Red Wing im US-Bundesstaat Minnesota Schuhe gefertigt, bei denen die Sohle durchgezogen war und ohne Absatz auskam. Sie fand sich in erster Linie an Arbeiterstiefeln wieder. Doch dann entdeckten trendige Großstadtbewohner die Sohle aus flexiblem Krepp für sich und sie trat den Siegeszug um die Welt an.
Heute gehört sie inzwischen zum alltäglichen Bild und es gibt kaum ein Schuhlabel, das nicht ein Paar mit der durchgezogenen Sohle im Angebot hat. Viele bevorzugen jedoch auch jetzt noch original Red Wing Schuhe.
Das Label Red Wing Shoes ist desweiteren vor allem bekannt für seine schweren Stiefel. In vielen Lederstiefeln finden sich Stahlkappen, so dass das Unternehmen seinen Ursprüngen, der Fertigung von Arbeiterschuhen, immer noch in Abwandlung treu geblieben ist. Diese schweren Schuhe sind vor allem in diesem Winter wieder absolut im Trend. Produziert wird übrigens auch heute noch in der eigenen Fabrik in Red Wing. Gegründet wurde das Unternehmen 1905.

cc by flickr/ housingworksauctions
In vielen Schränken ist ein kleines Vermögen versteckt – in Form von Schuhen und Kleidung. Nicht immer ist die Kleidung billig und bei einem Brand kann so ein Schaden schnell mal mehrere tausend Euro ausmachen. Muss alles neu gekauft werden, ist das Portemonnaie schneller leer als man gucken kann. Aber – so lustig sich das auch anhört – auch Kleidung und Schuhe können versichert werden. Sie gehören im Schadensfall in die Leistungen, die die Hausratversicherung zu tragen.
Jetzt kommt das große Aber – viele haben ihre Mode überhaupt nicht in der Versicherungssumme bedacht, so dass der Haushalt schnell in der Untersicherung landet. Zu den versicherten Gegenständen gehört neben dem Inhalt des Kleiderschrankes auch alles an textiler Wohndeko, wie zum Beispiel Vorhängen, Kissenhüllen und vieles mehr.
Kleine Schätze, deren Gesamtsumme häufig unterschätzt wird.
Besteht eine Untersicherung so trägt der Versicherte im Schadensfall all die Kosten selber, die er beim Abschluss der Versicherung nicht angegeben hat. Durch den Versicherer wird lediglich ein Betrag in Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. Jedweder Betrag, der über dieser vereinbarten Summe ist, muss vom Versicherten selber getragen werden. Für viele untragbar, denn wer hat nach einem großen Schaden noch Geld für Kleidung und Schuhe.
Es lohnt sich also auf jeden Fall immer, die vereinbarte Versicherungssumme noch einmal genauer zu betrachten und vor allem im Verhältnis zu all den kleinen Schätzen zu sehen, die sich im Laufe des bisherigen Lebens so angesammelt haben.
Eine gut durchdachte und kalkulierte Hausratversicherung (z.B. online mithilfe eines Versicherungsrechners wie bei RSS-Versicherung angeboten) kommt also im Schadensfall durchaus auch für das kleine schwarze oder den noblen Zobel auf, wenn denn die berechnete Versicherungssumme, den tatsächlichen Werten entspricht.

cc by flickr/ housingsworksauctions
Neben groben Stiefeln ist dies eigentlich der Winter der Herrenschuh-Klassiker. Einige von ihnen halten in Sachen Trends Einzug und überzeugen durch besondere Details oder einfach durch einen sehr traditionellen Stil. In diesem Zusammenhang feiern auch Monks ihr Comeback.
Monks sind Lederschuhe mit einer auffälligen Schließe. Grundsätzlich kann man wohl sagen, dass die Schließe an Herrenschuhen generell in der Modesaison Herbst/Winter 2011 der Hingucker schlechthin ist. Dabei hat man(n) bei der Wahl der Art der Monks freie Auswahl, wichtig ist ein klassischer Look und eben eine auffällige Schließe.
Neben der Schnalle ist für den Monk auch der quer über den Spann verlaufende Riemen typisch. Den Namen bekam der Schuh übrigens wirklich von den Mönchen, da Mönchssandalen (Monkstrap) ähnlich aussahen.
Monks trägt man am besten nicht zu einer Jeans, sondern eher zu Stoffhosen und natürlich müssen qualitativ hochwertige Schuhe auch sorgsam gepflegt werden. Dabei lässt man sich am besten bei einem Schuster beraten.

Bild: Nobrand
Das protugiesische Schuh-Label Nobrand ist bei vielen vor allem für die unkonventionellen und trotzdem gut tragbaren Styles beliebt. Nobrand verbindet immer wieder besondere Elemente mit aktuellen Trends und kreiert so nicht nur hochwertige, sondern ganz spezielle Schuhe.
Für die Herbst-Kollektion haben sich die kreativen Köpfe von Nobrand an der Zeit des frühen 20. Jahrhundert orientiert. Bei den Herrenschuhen waren Stummfilme und einstige Größen wie Charlie Chaplin, der Filmregisseur Georges Méliès oder der Entfesselungskünstler Harry Houdini die Vorbilder.
Daraus hat sich Nobrand einige Elemente genommen und sie mit heutigen Styles vermischt. Heraus kamen Herrenschuhe, die zwischen elegant und kernig liegen. Die idealen Boots für den Herbst, die durch einige besondere Details auffallen. Bei dem Modell Edward auf dem Bild beispielsweise ist die Schnürung auffällig. Die Schnürriemen werden durch die Lasche über der Ferse geführt und dann um den Schaft gewickelt. Die aktuelle Herbst/Winter-Kollektion 2011 von Nobrand ist definitiv gelungen!